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Internationale Übung Aeroradiometrie vom 26. bis 30. Juni 2017 in der Schweiz

Vom 26. bis 30. Juni 2017 führen Spezialisten aus Frankreich, Deutschland, Tschechien und der Schweiz gemeinsame Radioaktivitätsmessungen in der Schweiz durch. Dabei erfüllen die Messteams aus den vier Ländern mit unterschiedlichen Helikoptertypen und Messsystemen mehrere Missionen (Suche einer radioaktiven Quelle, Ausmessung eines topografisch anspruchsvollen Gebiets, Ausmessung einer grossen zusammenhängenden Fläche etc.).

Im Zentrum der internationalen Messwoche steht die Vorbereitung auf einen gemeinsamen Einsatz und die Zusammenarbeit der Messteams. Jedes Team erhebt Messdaten, welche anschliessend zu einem gemeinsamen Bild zusammengeführt werden. Ziel ist es, bei einem Ereignis mit erhöhter Radioaktivität für die gegenseitige Hilfeleistung über die Grenzen hinweg gerüstet zu sein. Bei einem solchen Ereignis in der Schweiz ist die Nationale Alarmzentrale (NAZ) zuständig für den Schutz der Bevölkerung und würde Schutzmassnahmen anordnen.

Ab Montag, 26. Juni 2017, bis und mit Donnerstag, 29. Juni 2017, werden Messflüge in den Gebieten Murgtal - Mürtschenalp, der Linthebene und dem Zugersee sowie über Neubrunn - Wartau durchgeführt. In der Umgebung von Frauenfeld, Herisau, Rorschach und Romanshorn findet die gemeinsame Übung statt, wo das Auffinden von radioaktiven Quellen geübt wird. Diese zu übungszwecken verteilten radioaktiven Quellen werden bewacht und stellen weder für die Bevölkerung noch für die Umwelt eine Gefahr dar.

Vor der internationalen Aeroradiometrie-Übung überfliegt und vermisst die NAZ, im Auftrag des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI, wieder routinemässig Schweizer Kernkraftwerke. Dieses Jahr werden die Kernkraftwerke Gösgen (Donnerstag, 22. Juni, Nachmittag) und Mühleberg (Freitag, 23. Juni, Vormittag) überflogen und vermessen. Einige Gebiete werden dabei zweimal überflogen, um die Messwerte von zwei verschiedenen Messgeräten zu vergleichen. Für die Bevölkerung werden die Flüge der Helikopter in einer Höhe von etwa 90m über Boden bemerkbar sein.

Die Messflüge finden aus Sicherheitsgründen nur bei guten Wetterbedingungen statt. Eine Mittagsruhe zwischen 12:00 und 13:00 Uhr wird in jedem Fall respektiert. Bei schlechtem Flugwetter werden die Flüge entweder auf den nächsten Tag verschoben oder abgesagt. Aktuelle Informationen sowie allfällige Änderungen des Programms werden jeweils auf www.naz.ch publiziert.


Dokument Kurzubersicht_Messfluge_Aeroradiometrie_2017.pdf (pdf, 462.3 kB)


Datum der Neuigkeit 12. Juni 2017