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24.11.2017 15:32:02


Gemeinderatssitzung vom 4. April 2017

Kein Verständnis für die Schliessung der Poststelle Schönenwerd
Unterschiedlichen Medienberichten konnte entnommen werden, dass die künftige Ausgestaltung des Poststellennetzes aktuell rege diskutiert wird.

Der Gemeinderat Schönenwerd zeigt sich über eine mögliche Schliessung der Poststelle in Schönenwerd und die durch die Post festgelegten Beurteilungskriterien empört. Die Gemeinde Schönenwerd ist weder ein Kantons- noch Bezirkshauptort. Die Einwohnerzahl liegt unter 20‘000 Einwohnerinnen und Einwohner. Da diese Kriterien nicht erfüllt werden, wird nun eine Schliessung in Erwägung gezogen.

Frühzeitig äussert sich der Gemeinderat schriftlich bei der Post in Bern zu einer möglichen Schliessung der Poststelle in Schönenwerd. Die Schönenwerder Poststelle ist sehr gut erschlossen und zentral gelegen. Nicht nur die Schönenwerder Bevölkerung besucht diese Poststelle. Hinzu kommt, dass Schönenwerd eine der grössten Gemeinden im Niederamt ist.

Die durch die Verantwortlichen festgelegten Parameter sind realitätsfremd und, aus Sicht des Gemeinderates, reine Willkür.

Eine Schliessung der Poststelle in Schönenwerd wäre für den Gemeinderat nicht nachvollziehbar und inakzeptabel.

Zusammenlegung Bau- und Wasserkommission mit Planungs- und Verkehrskommission
Der zuständige Ressortleiter Bau/Planung/Werke und die Bauverwaltung beantragen, nach erfolgter Rücksprache mit den Kommissionsmitgliedern, eine Zusammenlegung der Bau- und Wasserkommission mit der Planungs- und Verkehrskommission. Die Antragsteller begründen den Antrag damit, dass unnötige Schnittstellen und Sitzungen wegfallen würden und somit effizienter gearbeitet werden könnte. Mit einer Zusammenlegung würde eine klare Zuständigkeit vorliegen und die Lösungen kämen aus einer Hand.

Der Gemeinderat stimmt einer Zusammenlegung ab der Amtsperiode 2017/21 zu und wird der Gemeindeversammlung im Juni einen entsprechenden Antrag stellen. Die neue Kommission nennt sich die Bau- und Planungskommission und besteht aus sieben Mitgliedern.

Der Stellenbeschrieb Sachbearbeiterin Finanzverwaltung wird genehmigt
Christina Kachramanow, Sachbearbeiterin Steuerbezug, geht im Herbst in den wohlverdienten Ruhestand. In diesem Zusammenhang wurde der Stellenbeschrieb überarbeitet sowie die Stellenprozente überprüft. Damit der Finanzverwalter vermehrt strategische Aufgaben im Bereich der Finanzen erfüllen kann, soll neu die Stelle „Sachbearbeiter/-in Finanzverwaltung“ in einem 100%-Pensum ausgeschrieben werden.

Die Stelle wird am 27. April 2017 publiziert.

In Kürze
Der Gemeinderat nimmt den Jahresbericht 2016 der Mütter- und Väterberatung zur Kenntnis.


05.04.2017/Mirela Todorovic

Datum der Neuigkeit 6. Apr. 2017
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